Gegen die zentrale Wahlkampfkundgebung der AfD in Wiesbaden

Am 26.10. plant die AfD ihren zentralen Wahlkampfabschluss im Kurhaus Wiesbaden. Wir rufen zum Protest dagegen auf.

Der Rassismus der AfD spaltet die Gesellschaft. Die Partei schüchtert ein und bricht mit gesellschaftlichen Tabus. Holger Arppe will Linke und Gewerkschafter an die Wand stellen. Alexander Gauland bezeichnet den deutschen Faschismus als Vogelschiss in der Geschichte und Björn Höcke hält die AfD für das letzte friedliche Angebot an diese Republik.

All das zeigt: Die AfD will das Parlament nicht einfach nur ein bisschen durcheinander wirbeln. Sie steht für ein gänzlich anderes politisches System und sie hat erschreckend wenig Berührungsängste vor Faschismus und Holocaust. Eine solche Partei hat im Parlament nichts zu suchen. Wer den politischen Diskurs so sehr verachtet wie die AfD, hat kein Recht darauf, Teil dieses Diskurses zu sein. Eine Partei, die einen faschistischen Flügel in ihren Reihen duldet, hat breiten Widerstand verdient.

Seit Januar hat die AfD in den Umfragen zwei Prozent verloren. Wir sagen: Da geht noch was. In Schleswig-Holstein übersprang sie im letzten Jahr mit 5,9 Prozent nur knapp die 5-Prozent-Hürde. Ein Scheitern in Hessen würde auch bundesweit die Kräfteverhältnisse verschieben und könnte der Anfang vom Ende der AfD sein. Machen wir den Wahlkampf in Hessen zur Auseinandersetzung um die Zukunft der AfD. Setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Deshalb rufen wir zur Gegenkundgebung auf:

26. Oktober

Details folgen